Interview
Wie aus Forschung Implix wurde: Interview mit PerspektiveArbeit Lausitz
Im Interview mit PerspektiveArbeit Lausitz spricht Dr. Sebastian Junghans über die Forschung hinter Implix und den Weg vom PAL-Projekt zur Ausgründung.

Von Forschung zu einer konkreten Frage
Die Wurzeln von Implix liegen in anwendungsnaher Forschung und Softwareentwicklung an der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Im Umfeld von PerspektiveArbeit Lausitz (PAL) beschäftigte sich Dr. Sebastian Junghans mit digitaler Personalentwicklung, Wissenstransfer und den Folgen des demografischen Wandels.
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Dabei zeigte sich ein Problem, das viele Unternehmen betrifft: Wenn erfahrene Mitarbeiter ausscheiden, kann auch praktisches Erfahrungswissen verloren gehen. Es steckt häufig in Entscheidungen, Routinen und kleinen Ausnahmen des Arbeitsalltags und wird nicht vollständig in Dokumenten festgehalten.
Von Forschungsergebnissen zu Implix
Die Arbeit mit Unternehmen machte wiederholt sichtbar, dass die Herausforderung nicht erst bei Ablage oder Suche beginnt. Wichtiges Wissen ist oft gar nicht dokumentiert. In Forschung und ersten Prototypen wurde deshalb untersucht, wie KI-gestützte Methoden helfen können, dieses Wissen gezielter zu identifizieren, zu erfragen und zu strukturieren.
Aus dieser Arbeit entwickelte sich der Ansatz, den Implix heute verfolgt: Erfahrungswissen aus Gesprächen, vorhandenen Unterlagen und konkreten Entscheidungssituationen erfassen und für Übergaben, Einarbeitung, Schulungen und bestehende Wissenssysteme nutzbar machen. Daraus entstand schließlich die Entscheidung, die Arbeit als eigenständiges Unternehmen weiterzuführen.
Die Entstehung im PAL-Interview
Im Interview mit PerspektiveArbeit Lausitz spricht Dr. Sebastian Junghans über seine Arbeit in PAL, die Bedeutung von Erfahrungswissen und den Weg von Forschung und ersten Prototypen zum Startup. Außerdem geht es um Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit kleinen und mittleren Unternehmen und um die Motivation hinter der Gründung von Implix.